Der Verein Smaragdgebiet Oberaargau wird urbaner: Bisher förderte der Verein gefährdeter Tier- und Pflanzenarten im Smaragdgebiet in erster Linie in Zusammenarbeit mit Landwirten, Förstern und Fischern.

Nun sollen den bislang mehr als 300 Massnahmen in Feld und Wald auch Taten im Siedlungsraum folgen. Denn das Smaragdgebiet Oberaargau umfasst neben Wohnsiedlungen auch grosse Industrie- und Gewerbezonen.

Ob Wohnung oder Arbeitsplatz, oftmals leben die seltenen Arten wie Gelbbauchunke, Ringelnatter oder Wilder Reis fast in Sichtweite davon. Es ist deshalb naheliegend, Lebensräume für diese wasserliebenden Arten auch im Siedlungsraum aufzuwerten oder neu anzulegen.

Der Verein Smaragdgebiet will hierzu neue Wege beschreiten. Gemeinden können auf den öffentlichen Flächen mit gutem Beispiel vorangehen. Verantwortliche von Industrie- oder Gewerbebetrieben sollen gleichermassen etwas zugunsten der seltenen Arten beitragen können wie Leitende von Institutionen, Hauswarte oder Gartenbesitzerinnen: Könnten Sie sich einen Tümpel oder gar Weiher auf Ihrem Gelände oder in Ihrem Garten vorstellen? Oder besteht die Möglichkeit, ein kleiner Bach anzulegen oder aufzuwerten? Kann allenfalls der Entwässerungsgraben oder die Versickerungsfläche neugestaltet werden?

Da futtersuchende Libellen, Vögel, Fledermäuse, usw. beachtliche Distanzen fliegen können, machen Aufwertungen auch mitten im Dorf, in der Arbeitszone oder in der Stadt Sinn.

Bitte melden Sie Ihr Interesse an Werner Stirnimann.

 Hiltbrunnen-Teich in der Gemeinde Altbüron

 

 

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