Anfang Mai 2020 traf aus Bern die Vereinbarung für das Modellvorhaben «Den Garten der Agglomeration Langenthal gemeinsam gestalten» ein. Der Verein Smaragdgebiet Oberaargau ist Träger und erarbeitete einen entsprechenden Antrag zusammen mit Partnern. Das Bundesamt für Raumentwicklung bewilligte das Projekt Mitte Dezember eher überraschend.

Der erste Schritt war, ein Treffen von Vertreterinnen und Vertretern der Stadt Langenthal und der umliegenden Gemeinden Aarwangen, Bleienbach, Lotzwil, Obersteckholz, Roggwil, Thunstetten sowie der Region Oberaargau in die Wege zu leiten. Damit liessen sich am 25.2.2020 – noch vor der Covid-19-Pandemie – Zielsetzungen, Organisation, Budget usw. für die Weiterarbeit klären. Nun sind die Vereinsmitglieder eingeladen, zum guten Gelingen des Modellvorhabens beizutragen.

Die Projektleitung wurde an die Biodiversia GmbH in Langenthal vergeben, inzwischen nun fachlich unterstützt durch die Hager Partner AG aus Zürich, die unter anderem auf Landschaftsarchitektur spezialisiert ist. Diese Ausrichtung ist optimal, weil das Modellvorhaben die Entwicklung von Langenthal samt umliegender Gemeinden in die Richtung eines «grossen Gartens» mitgestalten und das öffentliche Bewusstsein für den Mehrwert von Landschaften schärfen will.

Das Modellvorhaben baut auf dem Zukunftsbild «Gartenagglo Langenthal» auf. Letzteres ist Teil des Agglomerationsprogramms der 4. Generation. Mit dem Modellvorhaben soll vorbildlich sichergestellt werden, dass die heute noch sehr unterschiedlichen Zuständigkeiten im Bereich Landschaft innerhalb des Projektperimeters geklärt, die geplanten Projekte koordiniert, deren Finanzierung aufgegleist und allfällige Nutzungskonflikte moderiert und gelöst werden.

Entstehen soll mit dem Modellvorhaben ein Umsetzungsprogramm «Landschaft », das mit 10 bis 20 Initialprojekten möglichst konkret zur Aufwertung der Landschaft als «grosser Garten» und Lebensraum vor der eigenen Haustüre beiträgt. Laut diversen Gesprächen und laut Aussagen in Zeitungsartikeln sensibilisierte bereits die Covid-19-Pandemie diverse Bewohnerinnen und Bewohner der «Garten-Agglo» für die Werte der (Erholungs-)Landschaft. Das Modellvorhaben «Garten der Agglomeration» soll sie künftig noch besser erlebbar machen.

Unterstützt durch das Bundesamt für Raumentwicklung

 

 

 

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