Die Schleiereule brütet in leicht zugänglichen, störungsfreien, halbdunklen Winkeln oder speziellen Nistkästen innerhalb von Gebäuden. Auch der Turmfalke brütet in Feldscheunen und gar Siedlungen, aber auch in Feldgehölzen oder auf einzelnen Bäumen. Sowohl Schleiereule wie auch Turmfalke sind auf Jagdgebiete mit vielen Kleinsäugern wie zum Beispiel Wühlmäusen angewiesen.

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Wie beim Gartenrotschwanz und der Feldlerche geht es auch bei der Schleiereule und dem Turmfalke um die Sicherstellung eines ausreichenden Nahrungs- und Brutangebots. Zwischen 2009 und 2014 wurden 42 Massnahmen in den Gemeinden Aarwangen, Altbüron, Langenthal, Lotzwil, Melchnau, Pfaffnau (St. Urban), Roggwil, Thunstetten und Wynau umgesetzt. Artspezifische Nistkästen ergänzen jeweils eine örtlich angepasste Auswahl folgender Begleitmassnahmen (in maximal 50 m Entfernung):

  • Anlegen von kleinen, extensiv genutzten Wiesenstreifen oder Brachen
  • Anlegen von Flächen mit sehr lockerer Vegetation
  • Kleinstrukturen aller Art
  • Ergänzung mit Bäumen oder anderen Sitzwarten
  • Schaffen von schneefreie Kleinflächen im Winter

 

Nisthilfen und Begleitmassnahmen

Für die Schleiereulen und Turmfalken wurden an rund 42 Orten in 9 Gemeinden artspezifische Nistkästen angebracht und jeweils in unmittelbarer Nähe eine örtlich angepasste Auswahl an Begleitmassnahmen umgesetzt.

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