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Erigeron / Einjähriges Berufskraut

Das Einjährige Berufkraut kann bereits vor der Blüte bekämpft werden: Dort wo Bestände des Einjährigen Berufkrauts letztes Jahr mit ihren kleinen «Margeriten-Blüten» auffielen, ist die Bekämpfung auch vor der Blüte möglich und kann im zeitigen Frühjahr eingeplant werden. Verwechslungsgefahr besteht im blütenlosen Zustand vor allem mit Flockenblumen- und Margeriten-Arten. Kommen diese vor, muss mit der Bekämpfung länger zugewartet werden.



Obwohl es sich beim Einjährigen Berufkraut auf den ersten Blick um ein zierliches Gewächs handelt, soll es möglichst frühzeitig mitsamt den Wurzeln ausgehackt und über den Kehricht entsorgt werden. Wird das Einjährige Berufkraut im Jahreslauf nur gemäht, wird es zu einer mehrjährigen, recht buschigen Pflanze. Auch deren Beseitigung durch Aushacken verspricht Erfolg.

Das Einjährige Berufkraut breitet sich erst seit wenigen Jahren rasant aus. Dabei verdrängt diese nordamerikanische Pflanzenart auch einheimische Pflanzen und gefährdet insbesondere Seltenheiten wie zum Beispiel Glockenblumenarten oder das Kleine Tausendgüldenkraut. Auch mindert es die Qualität von Wiesen und Weiden. Das Berufkraut ist für Nutztiere zwar nicht giftig, wird jedoch nicht gefressen und findet so auf der Weide beste Bedingungen für die weitere Ausbreitung. Auch entlang von Waldwegen und - häufig unerkannt - in Gärten ist das Einjährige Berufkraut anzutreffen.

Das Einjährige Berufkraut

Das Einjährige Berufkraut erkennt man dank den margeritenartigen, kleinen Blüten. Bild: Werner Stirnimann

Wird das Einjährige Berufkraut gemäht, wird es mehrjährig und überwuchert z.B. auch seltene Glockenblumenarten. Bild: Werner Stirnimann

 

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